Bettwanzen – Erkennen, Vorbeugen und Bekämpfen

Tipps der Verbraucherberatung im DHB – Netzwerk Haushalt

Die Ausbreitung von Bettwanzen ist kein Thema, über das gerne gesprochen wird.

Bettwanzen werden als eklig empfunden und hinterlassen Stiche, übertragen aber keine Krankheitserreger. Sie treten ganzjährig und weltweit auf und werden vor allem durch Reisen eingeschleppt. Man findet sie besonders an Orten, an denen viele Menschen ein- und ausgehen wie Hotels, Hostels, Wanderhütten, Transportmittel und dann im Reisegepäck. So kann es dann passieren, dass man sich diese Tierchen als unerwünschtes Souvenir vom Urlaub mit nach Hause bringt. „Haben Sie den Verdacht, Wanzen im Gepäck zu haben, dann achten Sie bei der Rückkehr sorgfältig darauf, dass keine Tiere in die Wohnung gelangen“, rät Sabine Hentschel von der DHB-Verbraucherberatung in Dieburg.

Befallene Kleidungsstücke können bei mindestens 40° Celsius, besser bei 60° Celsius mit reichlich Waschmittel in einem langen Waschprogramm von Bettwanzen befreit werden. Bücher oder Taschen o.ä. können in der Tiefkühltruhe bei -18 Grad für drei Tage ebenfalls entwanzt werden. Dafür müssen die Gegenstände in Plastiktüten verpackt und sicher verschlossen werden.

Aber auch durch den Kauf von Gebrauchtwaren können Bettwanzen in die eigenen vier Wände eingebracht werden. Ein Bettwanzenbefall ist nicht durch mangelnde Hygiene bedingt. Allerdings kann ein Befall in einer aufgeräumten und übersichtlichen Umgebung schneller erkannt und damit bekämpft werden. Sollten Sie einen Befall bei sich zuhause feststellen, zögern Sie nicht, einen Schädlingsbekämpfer zu kontaktieren.