Zur aktuellen Diskussion um Verbraucherbildung in allgemein bildenden Schulen

„In der Schule lernt man das kleine Einmaleins. Das ABC des Verbraucherwissens soll hinzukommen", erklärte Bundesministerium Ilse Aigner am 9. November in ihrer Eröffnungsrede in der Netzwerkkonferenz „Verbraucherbildung – Konsumkompetenz stärken". Die Veranstaltung ist Teil einer Bildungsinitiative des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, die darauf zielt, die Vermittlung von Alltagskompetenzen und die Verbraucherbildung an Schulen zu verbessern.

Das DHB – Netzwerk Haushalt in Hessen begrüßt diese aktuelle Initiative. Damit wird eine wichtige Forderung des DHB erfüllt, nämlich hauswirtschaftliche Bildung inklusive systematischer Verbraucherbildung an allgemein bildenden Schulen zu etablieren. Bereits im August 2009 hatten die beiden Vorsitzenden, Anne Mitschulat und Liane Reichhart, der hessischen Kultusministerin Henzler eine Resolution mit mehr als 1600 Unterschriften überreicht. Eine der Forderungen: Hauswirtschaftliche Bildung sollte als eigenständiges Pflichtfach an allgemein bildenden Schulen für Mädchen und Jungen eingeführt werden.

Das DHB – Netzwerk trägt mit seinen hessenweit angebotenen Weiterbildungsangeboten dazu bei, die Alltagskompetenz von Verbrauchern speziell von jungen Menschen zu stärken. Der Verband erwartet durch die aktuelle Initiative des Bundesministeriums auch positive Auswirkungen auf seine Arbeit. Durch ein breites Fundament an Akteuren rückt die Verbraucherbildung, zu der auch die Bereiche Hauswirtschaft und Ernährung zählen, vermehrt in die öffentliche Aufmerksamkeit und der Stellenwert der Hauswirtschaft dürfte wieder aufgewertet und seiner Wichtigkeit entsprechend anerkannt werden.

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