Dezember 2013

Keine Privatisierung des Trinkwassers!

Wasser ist ein Menschenrecht und darf nicht zu einer x-beliebigen Ware werden. Das kann aber passieren, wenn die Bestrebungen der EU-Kommission, den Wassermarkt stärker zu liberalisieren und privatisieren, Realität werden. Die EU will, dass Kommunen künftig ihre Wasserversorgung europaweit ausschreiben müssen.

Welche Konsequenzen hat das? Für uns Verbraucher/innen können dann Qualitätseinbußen beim Trinkwasser nicht ausgeschlossen werden. Nach Ansicht von Experten hat sich auch die Hoffnung auf sinkende Preise durch Privatisierung in England und Frankreich nicht erfüllt. Das Gegenteil sei der Fall.

Deshalb: Wasserversorgung muss in kommunaler Hand bleiben – das ist die Meinung des DHB und dafür setzen wir uns ein! Verschiedene Initiativen haben Unterschriftenaktionen gestartet, um die Privatisierung zu verhindern. Right2water und oder das Internet-Netzwerk Campact sammeln Unterschriften. „Die Initiative Right2water hat europaweit mehr als eine Million Unterschriften gesammelt", ist im aktuellen DHB-Magazin zu lesen. „gelingt es nun auch noch, in sieben Mitgliedstaaten eine Mindestzahl an Unterstützern zu gewinnen, dann ist die Europäische Kommission verpflichtet sich mit dem Anliegen der Kampagne auseinanderzusetzen. Das Netzwerk Haushalt unterstützt wie viel andere Verbände und Institutionen die Unterschriftensammlung und bittet alle Mitglieder sich zu beteiligen."

Siehe auch DHB-Magazin April/Mai 2013: „Breite Front gegen Privatisierung der kommunalen Wasserversorgung"

Dezember 2013

Projekt Alltagskompetenzen auch 2013 weiterhin Kurse

Das hessische Verbraucherministerium (HMUELV) hat auch für das laufende Jahr Unterstützung für das Projekt „Alltagskompetenzen“ zugesichert, so dass die gefragten Kurse weiterhin zu sozial verträglichen Preisen angeboten werden können. Für 2012 ist die Bilanz übrigens sehr positiv ausgefallen.

Wie wichtig es ist, Menschen zu unterstützen, ihren Alltag und Haushalt fachgerecht zu organisieren, zeigt sich in der Nachfrage der Weiterbildungsangebote im Projekt „Stärkung der Alltagskompetenzen“. Das Projekt, das im Jahr 2008 anlief, stieß auch 2012 wieder auf große Resonanz: Etwa 180 Veranstaltungen führte der Landesverband im vergangenen Jahr durch.

„Ernährung war ganz, ganz deutlich ein Schwerpunkt,“ teilt Kerstin Decker von der Projektorganisation mit. Allein achtzig Seminare rund um Ernährung und Kochen seien für Schulklassen angeboten worden. Diese Zielgruppe ist dem Landesverband sehr wichtig, denn mit dem Projekt sollen insbesondere junge Menschen gefördert werden. An zweiter Stelle rangierten die Angebote für eine Einrichtung für lernbehinderte Jugendliche. Auch hier konnte der DHB seinen Bildungsauftrag wahrnehmen und vielen jungen Menschen hauswirtschaftliche Kenntnisse vermitteln, die dazu beitragen, sich in einer immer komplexeren Lebenswelt zurechtzufinden und den Alltag besser zu bewältigen. Neben Ernährungsseminaren wurde hier vor allem das Modul „Kleider machen Leute – Textilien, Waschmittel & Co.“ nachgefragt.

Neben den Textil- und Ernährungsseminaren führte der DHB – Hessen auch Bildungsseminare zu Zeit-, Arbeits- und Budgetplanung, zum Reinigen mit System sowie zu Werbung und Verbraucherrechten durch. Auch der „Haushaltsführerschein“, eine Kombination mehrerer Schwerpunkte, gehört zum Angebot dazu. „Für 2013 wollen wir neben unseren bewährten Modulen noch ein neues Modul erarbeiten“, so Decker. „Wir haben dabei an das Thema Gartenbau beziehungsweise Selbstversorgung aus dem Garten gedacht.“

Alle Veranstaltungen des DHB – Hessen werden von erfahrenen Fachkräften durchgeführt, die seit Jahren in diesen Bereichen tätig sind und kontinuierlich weitergebildet werden. Die Angebote richten sich an Schülergruppen, junge sowie ältere Erwachsene, junge Familien und Singlehaushalte. In der Regel werden die Seminare in Zusammenarbeit mit Schulen, Jugend- und Familienbildungsstätten, Kommunen, kirchlichen und sozialpädagogischen Einrichtungen angeboten. Selbstverständlich werden die Inhalte auf Bedürfnisse und Alter der Teilnehmer abgestimmt.

7. Okotober 2013

Außerordentliche Mitgliederversammlung

Am 7. Oktober fand in Frankfurt eine außerordentliche Mitgliederversammlung statt. Das Vortragsthema nach der Versammlung lautete: "Versicherungsschutz im Verein". Referentin: Dr. Karin Stiehr von der LandesehrenamtsAgentur.

Pferdefleischskandal

Arglistige Verbrauchertäuschung: Nicht deklariertes Pferdefleisch steckt in Lasagne, Tortellini und Fertiggulasch. Das hessische Verbraucherministerium informiert:
www.verbraucherfenster.de

Stellungnahme zum Fleischatlas und Fleischkonsum

Rund 60 Kilogramm Fleisch verzehrt jeder Bundesbürger. Gesund ist dieses Konsumverhalten nicht und nachhaltig schon gar nicht. >>